Eine Reise zum Bodensee

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Bodensee Tour 2019

mps Samstag, 15. September 2018 von mps

Wohnwagentour

Unsere erste Bodensee Tour mit Wohnwagen

Die erste große Reise mit unserem neuen Wohnwagen starteten wir Mitte August 2018 in Richtung Lindau am Bodensee. Wir steuerten einen Campingplatz zwischen Bregenz und Lindau an. Der Campingplatz Lindau liegt direkt am See.

Ankunft am Campingplatz Lindau

Dort (A) hatten wir für die erste Woche einen Komfort-Platz reserviert mit Strom, Wasser und Abwasser Anschluss. Wir wollten ja alles neue am Wohnwagen ausprobieren. Die Fahrt mit dem Wohnwagen war entspannter als wir dachten. Wir sind ja vorher nur Wohnmobil gefahren. Aber mit der neuen Technik fährt sich der Wohnwagen wie auf Schienen.

Gegen Mittag sind wir am Campingplatz (A) angekommen. Einer der schönsten Campingplatz am Bodensee. Vor Allem die Lage gefällt uns besonders gut. Nicht weit mit dem Fahrrad nach Lindau, super Restaurant, sehr gut ausgestatteter Campingplatz mit 1a Sanitäranlagen. Wir kommen immer wieder gerne hier her. Schnell war der Wohnwagen per Mover an seinen Platz rangiert und wir konnten uns einrichten. Hat schon was so ein Wohnwagen. Viel Platz und allen Komfort.

Ausflug zum Pfänder

Am nächsten Morgen haben wir uns Richtung Bregenz zur Pfänderbahn (B) aufgemacht. Bei herrlichem Wetter ging es dann mit der Seilbahn hoch zum Pfänder. Ist dann doch ganz schön hoch. Nix für schwache Nerven. Oben angekommen bot sich uns ein grandioser Blick über die Berge und den Bodensee.

Ab der Bergstation der Pfänderbahn empfiehlt sich ein Rundgang zu den schönsten Aussichtspunkten am Pfänder.

Das rustikale Restaurant mit Aussichtsterrasse befindet sich direkt neben der Bergstation der Pfänderbahn. Von hier aus lässt sich die einmalige Aussicht mit dem schönsten Panoramablick über den Bodensee am besten genießen. Sonnenanbeter kommen auf der Terrasse voll auf ihre Kosten.

Gleich auf der Bergstation befindet sich die Rheintalterrasse mit direktem Blick auf das Grenzgebiet des alten und neuen Rheins, den majestätischen Berggipfeln der Schweiz, Liechtensteins und Vorarlbergs.

Ausflug nach Ravensburg

Heute machten wir uns auf in Richtung Ravensburg (C). Hier sind wir immer mal vorbei gefahren aber für einen Besuch dieser schönen alten Stadt war dann nie Zeit. Diesmal aber ja. Am Morgen gings los. Wir starteten nach dem Frühstück vom Campingplatz am Bodensee. Richtung Autobahn ging es dann bis zur Ausfahrt Ravensburg. Hier sind es dann über die B32 nur noch wenige Kilometer bis Ravensburg. Ein Fußläufig günstig gelegenes Parkhaus ist das Parkhaus am Frauentor.

Die ehemals Freie Reichsstadt Ravensburg, mitten in der Ferienregion Bodensee und Allgäu gelegen, ist mit 50.000 Einwohnern die wirtschaftliche Mitte der Region. Früher schon Handelszentrum, ist sie heute eine beliebte Einkaufsstadt in Oberschwaben.

Der zentral gelegene Marienplatz ist der ideale Ausgangspunkt, um die „Stadt der Türme und Tore“ zu erkunden. Dort und in den angrenzenden Straßen und Gassen, herrscht reges Leben.

Fußgängerzonen laden zum unbeschwerten Bummel ein, das Stöbern in Geschäften lässt sich hervorragend mit einer Besichtigung der historischen Altstadt verbinden. Entweder auf eigene Faust oder sie nehmen an einer der zahlreichen Stadtführungen teil.

Einkaufsbummel in Lindau

Heute stand ein Besuch von Lindau (B) an. Mit dem Fahrad vom Campingplatz sind es nur ca. 15 Minuten. Nach einem Einkaufsbummel machten wir noch eine kurze Kaffee-Pause am Hafen in Lindau.

Ein Clown auf Stelzen ist zur Belustigung der Besucher am Hafen unterwegs.

Nach einer kleinen Kaffeepause gings dann zurück zum Campingplatz.

Campingplatz Lindau

Die restlichen Tage auf dem Campingplatz Lindau bis zum Umzug am nächsten Samstag, waren Ruhetage zum Baden und Lesen. Dann sollte es weiter zum nächsten Campingplatz auf der anderen Seite des Bodensees, bei Konstanz, gehen.

Am Schluss noch ein Paar Impressionen vom Campingplatz…

…und tschüss Lindau.

Aufbruch zum nächsten Campingplatz

Am Vormittag nach dem Frühstück machten wir uns auf zum nächsten Campingplatz am Bodensee, einem Campingplatz bei Konstanz (E) Wie sich später herausstellen sollte, war das ein Griff ins Klo.

Die Stellplätze sind teilweise recht großzügig bemessen. PKW’s müssen auf einem separaten Parkplatz abgestellt werden.

Eigentlich ein recht schön gelegener Campingplatz mitten in der Bodenseenatur mit schönem öffentlich zugänglichem Strandbad. Leider ist es hier nachts nicht immer ruhig da auf den Zeltplätzen des Öfteren Jugendliche Horden bis spät in die Nacht wilde Saufgelage feiern. Auch wenn die Zelter nachts auf Toilette müssen, ziehen sie dazu über den ganzen Platz und nicht immer leise.

Die Duschen kosten für 3 Minuten 50 Cent, zusätzlich zur recht hohen Platzgebühr ist das nicht ok. Wir haben lieber in unserem Wohnwagen geduscht, nicht wegen der 50 Cent sondern wegen des beißenden Uringestanks in den Duschen. Die Toiletten sind im gleichen Raum/Gebäude. Das ist einfach nur ekelhaft.

Blick zum Hinterausgang des CP. Von dort aus gelangt man zum Strandbad und zu Frittenbude welche aber nur bei schönem Wetter geöffnet hat

Leider wird in der Beschreibung auf ein Restaurant hingewiesen welches nur eine Frittenbude/Imbiss am Strandbad ist wo es nur eine Hand voll Gerichte aus der Fritteuse gibt. Leider nichts Frisches. Der Imbiss hat auch nur bei schönem Wetter offen und der Geruch nach altem Frittenfett macht auch nicht wirklich Appetit. Auch gibt es auf dem Platz keinen Lebensmittel Laden sondern nur einen Bäckerwagen welcher morgens Brötchen und einige Kleinigkeiten des täglichen Bedarfs anbietet.

Wer hier länger Urlaub machen will sollte einen fahrbaren Untersatz mitbringen um bei einem Lebensmittelladen in einigen Km Entfernung einkaufen zu können. Auch ein vernünftiges Restaurant muß man hier suchen. Leider meist nichts frisch zubereitetes.

Leider hat uns dieser Teil des Bodensees wirklich enttäuscht. Das einzig schöne hier war Konstanz und die Insel Mainau, der Rest ist eher für Menschen gedacht die hier seit 20 Jahren und länger Urlaub machen oder aus der Umgebung kommen. Leider nicht unser Niveau.

Wir kommen dann eher nicht mehr hier her zumindest nicht auf einen CP sondern nur als Abstecher um Konstanz oder Mainau zu besuchen. Die andere Seite des Bodensees (Überlingen / Meersburg / Lindau) ist um Welten besser für den Tourismus erschlossen.

Das öffentliche Strandbad hinter dem Campingplatz.

Besuch des Outletcenter in Radolfzell

Heute besuchten wir noch das Outletcenter in Radolfzell. Hier gibt es jede Menge Markenartikel (Klamotten) zu recht günstigen Preisen. Ein Besuch kann sich durchaus lohnen. Am Abend waren wir dann in Konstanz bei einem Schnellrestaurant essen. Leider gab es in der näheren Umgebung des Campingplatzes nix zu Essen bzw. die Restaurants hatten entweder Ruhetag oder geschlossene Gesellschaft.

Auf dieser Seite des Bodensees gibt es leider nicht viele Möglichkeiten abends lecker Essen zu gehen. Also haben wir meißt Mittags wenn wir unterwegs waren gegessen und am Abend gab es dann kalte Küche.

Ausflug nach Konstanz

Heute statteten wir Konstanz einen Besuch ab. Ein günstig gelegenes Parkhaus findet man in der Sigismundstraße 9. Hier ist man mitten in der Altstadt. Konstanz ist eine wirklich schöne Stadt. Nach einem Bummel durch die Stadt und einem leckeren Mittagessen beim Italiener, machten wir noch einen kurzen Stop bei einem großen Supermarkt etwas ausserhalb der Stadt um noch ein Paar Dinge zum Abendessen zu besorgen.

Kunst, Kultur, Genuss und Wasser prägen die größte Stadt am Bodensee, die als pulsierendes Zentrum der Vierländerregion gilt und zum Wandern, Radfahren, Shoppen oder einfach nur zum Verweilen einlädt.

Zum Abschluß noch ein paar Bilder von Konstanz

Ausflug nach Meersburg

Heute fuhren wir mit der Fähre wieder auf die andere Seite des Bodensees. Wir statteten Meersburg einen Besuch ab. Eine wunderschöne kleine Stadt mit vielen kleinen Geschäften und leckeren Restaurants. Von der Anlegestelle der Fähre in Konstanz war es dann nur eine kurze ca. 20 minütige Überfahrt für ca. 12 Euro.

Kleine Stadt ganz groß. Dies gilt hier nicht nur der herrlichen Lage und romantischen Winkel, sondern auch der vielen Museen wegen.

Ein paar Bilder aus Meersburg

Besuch der Pfahlbauten bei Unteruhldingen

Heute war ein Besuch der Pfahlbauten bei Unteruhldingen angesagt. Also ging es wieder mit der Fähre nach Meersburg und weiter zu den Pfahlbauten. In der Nähe vom Parkplatz P1 geht es mit dem Bus bzw. der Bimmelbahn weiter zu den Pfahlbauten.

Die Pfahlbausiedlungen aus der Stein- und Bronzezeit (4.000 bis 850 v. Chr.) am Bodensee werden in Unteruhldingen wieder lebendig.

Bilder der Pfahlbauten

Besuch in Überlingen

Und wieder ging es mit der Fähre auf die andere Seite des See’s. Von Meersburg aus fuhren wir dann nach Überlingen . Eine wunderschöne Altstadt begrüßte uns bei schönstem Wetter.

Überlingen geht auf eine alamannische Siedlung zurück. Dies belegt der Name, der sich aus „Iburinga“ (Siedlung der Sippe des Ibur) entwickelt hat.

Bilder aus Überlingen

Die Blumeninsel Mainau

Am Vorletzten Tag unseres Urlaubs besuchten wir dann noch die Blumeninsel Mainau. Vom Parkplatz ging es dann zu Fuß über die Insel. Trotz des trüben Wetters, brachten die vielen Blüten etwas Farbe ins Spiel. Im Palmenhaus am Schloss Mainau gab es dann Kaffee und Kuchen.

Die Farbenpracht und vielfältigen Blütenvariationen der Dahlien sind die Herbstattraktion auf der Insel Mainau. Von Ende August bis Mitte Oktober erstrahlt der Dahliengarten im Südhang der Insel mit rund 12.000 Dahlien in einem wahren Blütenfeuerwerk.

Die niedrigsten Dahlien messen zirka 40 Zentimeter in der Höhe, während es die Riesen bis auf 2 Meter Höhe bringen. Die Blütengröße variiert von den Kleinsten bei den Mignon-Dahlien mit 4 Zentimetern bis zu den Größten mit 25 Zentimetern bei den großblumigen, dekorativen Dahlien.

Das Palmenhaus gibt einen einzigartigen Rahmen für Pflanzenschauen, allen voran die berühmte Orchideenschau im Frühjahr. Auch für andere hochkarätige Veranstaltungen wie Konzerte und Hochzeiten ist das Haus bestens geeignet. Das ganze Jahr über steht zum Verweilen das Schlosscafé mit Terrasse zur Verfügung. Auch aus architektonischer Sicht ist das Palmenhaus etwas Besonderes. 1998 wurde es vollständig erneuert. Die Grundfläche beträgt 1270qm. Das Haus hat eine maximale Höhe von 17,40m.

Sie ist ein lebendes Fossil, unter dem bereits die Dinosaurier wandelten: Metasequoia (auch Chinesisches Rotholz). An heißen Tagen spenden sie kühlen Schatten und zeigen frisches Grün im Frühling sowie eine kupferne Färbung im Herbst – die Metasequoia-Allee lädt ein zum Innehalten.

Am Nachmittag kehrten wir dann zum Campingplatz zurück. Wir mussten ja zusammen packen. Denn auch dieser wunderschöne Urlaub ging seinem Ende entgegen. Wir kommen wieder.

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